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Checkliste · Zivile Trauung in der Schweiz

Zivil heiraten —
was jetzt dran ist.

Jede Ehe in der Schweiz beginnt auf dem Zivilstandsamt — ob danach ein grosses Fest folgt oder ein Apéro im kleinsten Kreis. Hier sind die acht Schritte dorthin, mit den Fristen, die man leicht verpasst. Die Schritte folgen dem Schweizer Zivilgesetzbuch und gelten in der ganzen Schweiz — kantonal unterscheiden sich vor allem Gebühren und Trauorte.

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6–4 Monate vorher

Beim Zivilstandsamt melden

Zuständig für die Vorbereitung ist das Zivilstandsamt am Wohnort von einem von euch beiden. Meldet euch früh: Beliebte Daten und schöne Trauzimmer sind schnell vergeben — vielerorts kann man bis zu einem Jahr im Voraus reservieren. Lebt jemand von euch im Ausland oder hat eine ausländische Staatsangehörigkeit, plant zusätzlichen Vorlauf ein.

Frühestens 3 Monate vorher

Ehevorbereitungsverfahren starten

Das Gesuch um Ehevorbereitung reicht ihr gemeinsam ein — beide persönlich, mit Pass oder Identitätskarte. Ihr bestätigt mit Unterschrift, dass die Voraussetzungen erfüllt sind: beide volljährig und urteilsfähig, nicht miteinander verwandt. Das Amt sagt euch genau, welche Papiere es braucht.

Mit dem Gesuch

Dokumente zusammentragen

Für Schweizerinnen und Schweizer genügen meist Pass oder ID und eine Wohnsitzbestätigung; die Zivilstandsdaten liegen dem Amt digital vor. Wichtig: Eingereichte Urkunden dürfen in der Regel nicht älter als sechs Monate sein. Ausländische Verlobte brauchen zusätzlich Urkunden aus dem Heimatland (etwa die Geburtsurkunde) — oft mit Beglaubigung und Übersetzung. Das kann Wochen bis Monate dauern, also zuerst klären.

Nach dem Verfahren

Traubewilligung — und die 3-Monats-Frist

Ist das Vorbereitungsverfahren abgeschlossen, erhaltet ihr die Ermächtigung zur Trauung. Ab jetzt gilt: Die Trauung muss innerhalb von drei Monaten stattfinden. Heiraten dürft ihr damit übrigens bei jedem Zivilstandsamt der Schweiz — ihr seid nicht an euren Wohnort gebunden.

Vor dem Termin

Namen entscheiden

Jede und jeder behält bei der Heirat den eigenen Namen — das ist der Normalfall. Wollt ihr einen gemeinsamen Familiennamen, könnt ihr den Ledignamen von einem von euch wählen; die Erklärung gebt ihr beim Zivilstandsamt ab. In Ruhe vorher besprechen — die Wahl betrifft später auch Pass, ID und allfällige Kinder.

Vor dem Termin

Zwei Trauzeugen bestimmen

Für die zivile Trauung braucht es zwei Trauzeugen: volljährig, urteilsfähig, und am Termin mit einem gültigen amtlichen Ausweis dabei — Pass oder Identitätskarte. Fragt sie früh an — es ist eine Ehre, kein Verwaltungsakt, und oft der Beginn ihrer Rolle als eure engsten Helfer.

Der Tag selbst

Die Trauung auf dem Zivilstandsamt

Die zivile Zeremonie ist kurz und schön schlicht — je nach Amt mit kleinem oder grösserem Trauzimmer, meist mit Platz für 10 bis 30 Gäste. Ringe sind erlaubt, aber nicht vorgeschrieben. Viele Paare planen danach ein Apéro im kleinen Kreis — und genau diese Gästegrösse deckt die kostenlose Weddy-Planung vollständig ab.

Nach der Trauung

Eheurkunde — und was sich ändert

Nach der Zeremonie erhaltet ihr die Eheurkunde. Bei einem Namenswechsel wollen Pass und ID, AHV, Arbeitgeber, Bank und Versicherungen Bescheid wissen. Und falls ihr eure eigene Zeremonie plant — in der Kirche, unter freiem Himmel oder frei gestaltet: Eine religiöse Zeremonie darf von Gesetzes wegen erst nach der zivilen Trauung stattfinden. Dem grossen Fest steht danach nichts mehr im Weg.

Zum Mitnehmen

Alle acht Schritte auf einer Seite.

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Oder immer dabei: kostenlos starten

Plant die Trauung dort, wo Gäste und Fristen gleich mitkommen

Was kostet die zivile Trauung?

Die Gebühren legt jeder Kanton selbst fest; für Vorbereitungsverfahren und Trauung zu den ordentlichen Zeiten liegt die Grössenordnung meist bei einigen hundert Franken. Samstage und besondere Trauorte kosten mehr. Verbindliche Zahlen — wie überhaupt jede verbindliche Auskunft zu eurem Fall — gibt euch euer Zivilstandsamt; die offizielle Übersicht des Bundes findet ihr auf ch.ch.

Plant eure zivile Trauung mit Weddy — kostenlos.

Gästeliste, Einladungen mit Antworten in elf Sprachen, Budget mit Sparplan, der Tag selbst — auf Wunsch komplett papierlos. Bis fünfzig Gäste ist Weddy gratis, ohne Kreditkarte, ohne Ablaufdatum.

Und wenn aus der Trauung ein grosses Fest wird, sind wir erst recht der richtige Partner: wer wozu eingeladen ist, Sitzplan und Menüzahlen, Helfer mit klaren Rollen, am Ende das Festalbum. Weddy übernimmt die Organisation — ihr behaltet die schönen Entscheide. Startet jetzt und erspart euch den Stress.

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