Weddy ∞
Ratgeber · Hochzeitskosten Schweiz · Stand September 2026
Die ehrliche Antwort zuerst: Niemand zählt das offiziell. Das Bundesamt für Statistik zählt die Ehen, rund 35 900 im Jahr 2025, aber nicht, was sie kosten.[5] Was es gibt, sind Erfahrungswerte von Banken, Tourismus und Hochzeitsportalen. Wir haben sie nebeneinandergelegt, zu jeder Zahl die Quelle notiert und daraus die eine Rechnung gemacht, die für euer Fest wirklich zählt.
Die kurze Antwort
Zivile Trauung mit Apéro im kleinen Kreis
ab einigen hundert Franken[1]
Das Zivilstandsamt kostet schweizweit 300 bis 400 Franken, Samstag und besondere Trauorte mehr. Dazu kommt, was ihr für den Apéro und die Kleidung ausgeben wollt. Alles Weitere ist Wahl, nicht Pflicht.
Fest mit rund 80 Gästen
rund CHF 20 000 bis 50 000[2, 3]
Schweiz Tourismus nennt 40 000 bis 50 000 Franken ohne Kleidung und Ringe, die Migros Bank 20 000 bis 50 000 für 60 bis 80 Gäste. Unser Rechenbeispiel weiter unten landet bei 19 000 bis 54 000. Die Spanne ist kein Messfehler, sie ist die Wahrheit: Essen und Location entscheiden.
Grosses Fest ab 120 Gästen
CHF 40 000 und deutlich mehr[4]
Ab hier wächst fast jeder Posten mit der Gästezahl: Essen, Getränke, Tische, Karten, oft auch die Location-Kategorie. Bridebook rechnet für 91 bis 150 Gäste allein für die Location mit 18 000 bis 20 000 Franken.
Vergesst den Durchschnitt. Eure Hochzeit kostet, was eure Gästezahl mal den Preis pro Kopf ergibt, plus die Posten, die unabhängig von der Gästezahl anfallen. Der grösste Hebel ist der erste Faktor: Essen und Getränke liegen in der Schweiz bei 120 bis 300 Franken pro Person.[2]Zwanzig Gäste mehr sind darum schnell 2 400 bis 6 000 Franken mehr, bevor ein einziger Tisch dekoriert ist.
Gäste × Preis pro Kopf + Fixposten = euer Budget.
Die zweite Frage ist deshalb nicht «wie viel kostet eine Hochzeit», sondern «wie viele Gäste wollen wir wirklich am Tisch». Die Paare, die bei uns mitgemacht haben, laden meist 70 bis 150 Gäste ein. Und viele feiern zweistufig: ein grosser Apéro nach der Trauung, ein kleinerer Kreis am Abend. Ein Paar hatte 200 Gäste am Apéro und 30 beim Essen, ein anderes 140 bei der Trauung und 90 am Abend.[6] Für die Rechnung heisst das: nicht eine Gästezahl, sondern eine pro Kreis.
Alle Beträge in Franken, für ein Fest mit rund 80 Gästen. Die Spannen stammen wörtlich aus den genannten Quellen; wir haben sie nicht gemittelt oder geglättet. Wo zwei Quellen weit auseinanderliegen, steht es dabei.
Essen & Getränke
120–300 pro Person[2]
Migros Bank rechnet mit 100–200 pro Person [3]
Location (Miete)
3 000–8 000[2, 3]
Hotels und Gasthöfe oft als Paket mit Essen: 12 000–18 000 [4]
Fotografie / Video
1 500–6 000[3]
Schweiz Tourismus: 3 000–6 000 [2]
Kleidung & Styling
2 000–5 000[3]
Ringe
1 000–4 000[3]
Musik & Unterhaltung
800–3 000[3]
DJ mit Anlage 1 500–2 000, Musiker ab 500 [2]
Blumen & Dekoration
700–2 000[3]
aufwendig bis 8 000 [2]
Torte
300–1 000[3]
Einladungen & Karten
200–800[3]
8–16 pro Karte [2]
Zivilstandsamt
300–400[1]
Samstag oder besonderer Trauort kostet mehr
Freie Trauung (optional)
2 000–4 000[2]
Nehmen wir die Tabelle wörtlich. Achtzig Gäste mal 120 bis 300 Franken ergibt 9 600 bis 24 000 Franken für Essen und Getränke. Dazu die Fixposten von der Location bis zum Zivilstandsamt, ohne freie Trauung und ohne Wedding-Planner:
Sparsam
≈ CHF 19 000
Grosszügig
≈ CHF 54 000
Summe der unteren bzw. oberen Spannen aus der Tabelle, gerundet. Kein Durchschnitt, sondern zwei ehrliche Eckpunkte.
Drei Dinge verschieben diese Eckpunkte deutlich. Erstens der Termin: Bridebook sieht bei Locations im Juli Preise ab 17 000 Franken, im Januar oder März rund 12 500.[4] Zweitens der Kanton: In Zürich und Genf sind Locations und Dienstleister teurer als auf dem Land.[4]Drittens die Reserve: Was am Ende immer dazukommt, sind die Kleinigkeiten, «an die vorher niemand gedacht hatte», wie es ein Paar in unserer Umfrage sagte.[6] Zehn Prozent Reserve auf das Budget sind darum keine Vorsicht, sondern Erfahrung.
In unserer Umfrage mit 23 Paaren fällt auf: Wer noch ganz am Anfang steht, nennt fast immer die Kosten als grösste Unklarheit. «Das Budget müsste stehen», sagte eine Befragte, bevor sie überhaupt anfangen mag.[6] Wer schon geheiratet hat, nennt dagegen die Gästezahl, die Location und die Abstimmung im Paar als Knackpunkte, also genau die drei Grössen, die in der Formel oben stecken.
Unsere Schlussfolgerung daraus ist einfach: Das Budget ist nicht der Schluss der Planung, sondern ihr erster Schritt. Wer die Gästezahl je Kreis und den Rahmen pro Kopf früh festlegt, hat den grössten Teil der Rechnung im Griff, bevor die erste Offerte kommt.
Quellen
Die Quellen 2 bis 4 nennen keine Stichprobe und keine Methode; es sind Erfahrungswerte, keine Statistik. Wir führen sie trotzdem auf, weil es nichts Besseres gibt, und sagen es so. Findet ihr eine belastbare Erhebung zu Hochzeitsausgaben in der Schweiz, schreibt uns.
Rechnet eure Hochzeit mit Weddy durch — kostenlos.
Gästeliste je Kreis, Budget mit Sparplan bis zum Hochzeitstag, Einladungen mit Antworten in elf Sprachen. Bis fünfzig Gäste ist Weddy gratis, ohne Kreditkarte, ohne Ablaufdatum. Und wenn es ein grosses Fest wird, wächst die Planung einfach mit.
Jetzt kostenlos startenLäuft direkt im Browser — nichts zu installieren
Auf dem Laufenden bleiben
Weddy wächst — wir schreiben selten, und nur wenn es etwas gibt.
Nur Weddy-Neuigkeiten, jederzeit abbestellbar — Datenschutz